Für Mamis und Papis ist das erste Wort des kleinen Sprösslings der Moment, der ihnen das größte Grinsen ins Gesicht zaubert und mit stolz erfüllt…und bei manchen treibt das vielleicht sogar einige Tränen in die Augen.

Aber schon gewusst? Die Kleinen haben vor dem ersten Wort bereits fleißig durch reines Zuhören in ihrer Vorstellung geübt und sie nehmen vom Ende des ersten Lebensjahres an Sprache genauso wie Erwachsene wahr. Wie auch Erwachsene, reagiert das Gehirn eines Babys anders auf eine Fremdsprache und der vertrauten Muttersprache, was vor allem im Alter von 11 bis 12 Monaten deutlich wird.
Forscher vermuten, dass das Gehirn von Kleinkindern wahrscheinlich bereits im Alter von 7 Monaten versucht die nötigen Mund- und Zungenbewegungen für die Laute herauszufinden und das muss gefördert werden!

Tipp 1:
Das A und O ist natürlich soziale Interaktionen und das betont langsame und deutliche Sprechen, scheint manchmal schon fast übertrieben, aber so haben wir eine neue Sprache in der Schule ja auch beigebracht bekommen!

Natürlich wissen wir auch um das multikulturelle Deutschland und in Sachen multikulturell ist die schöne Hauptstadt Berlin ja der Vorreiter, daher haben wir hier auch einige Tipps für die bilinguale Erziehung zusammengefasst.

Tipp 2:
Die 1 und 1 Regel! Hier gibt es 2 Möglichkeiten:

Ein Elternteil spricht mit dem Kind die eine Sprache (…und das IMMER) und der andere Elternteil die andere. So können die Kleinen am besten zwischen zwei Sprachen unterscheiden.

ODER

…man trennt das räumlich, sprich zuhause wird die eine Sprache gesprochen und außerhalb der vier Wände die andere, jedoch könnte dies dem Kind signalisieren, dass die gesprochene Sprache in die eigenen vier Wänden eher weniger wichtig ist.

Tipp 3:
Nicht vergessen, spielerisch lernt sich alles leichter! Ob Lieder, Videos, Filme oder die Gute-Nacht-Geschichte was hier Einsatz findet ist ganz der Fantasie überlassen!

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