Paare, die ihren Kinderwunsch verfolgen haben Sex – und das viel! Schließlich soll der Wunsch nicht nur Traum bleiben, sondern auch Wirklichkeit werden. Sobald die gewünschte Schwangerschaft einsetzt dominiert jedoch vor allem die Angst dem Ungeborenen zu schaden oder es plagt einfach das Unwohlgefühl während des Aktes das eigene Kind dabeizuhaben.

Mythos 1: „Er hat Angst, dass er unserem Kleinen weh tut und dass das Baby bestimmt alles mitkriegt.“

Für alle Väter da draußen, keine Sorge, Alarmstufe rot ist bei einer normal gesund verlaufenen Schwangerschaft weit entfernt. Sex entspannt und macht glücklich und das schadet auch dem Baby nicht! Sie glauben nicht was da für Schutzmechanismen von Mutter Natur eingebaut worden sind! In der allseits bekannten Fruchtblase schwimmt das Kleine umher und die starken Muskeln der Gebärmutter (Ja, die Gebärmutter ist nicht aus Zucker) schützt Ihr Ungeborenes zusätzlich.

Mythos 2: „Werden beim Sex in der Schwangerschaft Keime in den Uterus befördert?“

Der Unterleib bleibt durch den dicken Schleimpfropf, der den Muttermund verschließt, vor Infektionen verschont und außerdem beugt das saure Milieu der Scheide der Vermehrung von Fremdkeimen vor.

Mythos 3: „Löst intensiver Orgasmus möglicherweise frühzeitig Wehen aus?

Nein, ein Orgasmus ist nicht maßgebend für eine Frühgeburt. Außerdem hat bisher keine Studie diesen Mythos belegen können! Die wilde Zappelei des Fötus nach dem Orgasmus bedeutet nicht, dass das Baby mitbekommen hat, was passiert ist, dass es Schmerzen hat oder die Wehen gleich einsetzen. Es ist eher eine Reaktion auf den erhöhten Blutdruck und das schneller rasende Herz.

Für alle werdenden Väter da draußen, die trotzdem ihre Angst nicht überwinden können oder der Arzt doch wegen Blutungen, Unterleibsschmerzen oder Bauchkrämpfen, einer Muttermundschwäche etc. von Geschlechtsverkehr abrät, ist Oralverkehr eine Alternative!